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Tagungen / Kongresse / Seminare

5. - 10. Oktober 2017   

12. Deutscher ALLERGIE-KONGRESS in Wiesbaden
   Bundesweiter Allergie-Kongress der drei Allergie-Fachverbände:
   Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA), Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V. (GPA)
   Information: www.allergie-kongress.de
 

Weiterbildungsseminare für Ernährungsfachkräfte:

Nähere Informationen finden Sie unter Leistungsspektrum / Seminare bei den Links der jeweiligen Auftraggeber. Seminare bei denen noch Plätze frei sind, sind extra ausgewiesen:

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Allergenkennzeichnung auch für unverpackte Lebensmittel

Der Rat der Europäischen Union hat sich bereits im Dez. 2010 auf eine verpflichtende Kennzeichnung der Hauptallergene für unverpackte Lebensmittel (s.w. Hitliste der Allergene) geeinigt. Mit einer Übergangsfrist von 3 Jahren, sind die neuen Regelungen spätestens ab 13.12.2014 verbindlich. Viele Anbieter aus der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie sind auf diese Kennzeichnungspflicht noch nicht vorbereitet. Auch lose Ware beim Metzger oder Bäcker muss künftig eine Allergenkennzeichnung aufweisen. Schulungen zum Allergenmanagement sind unverzichtbar, um dieser Herausforderung gerecht zu werden.
Als Expertin auf dem Gebiet der Lebensmittelallergien und Allergenkennzeichnung führe ich bereits Schulungen zum Allergenmanagement in der Schul- und Kitaverpflegung und in Krankenhausküchen durch. Da ich selbst mehrere Jahre als stellvertretende Küchenleiterin in einem Krankenhaus tätig war, sind mir die Abläufe einer Großküche und im Catering bekannt.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Gerne stehe ich Ihnen für weitere Informationen per email oder telefonisch unter Kontakt zur Verfügung.
--> siehe auch in der Zeitschrift GV-Manager Jhg. 62, Heft 4, S. 24-28, April 2011

Bereits seit 11/2005 bzw. bei Lupine und Weichtieren ab 12/2008 müssen europaweit bei verpackten Lebensmitteln die häufigsten Auslöser von Lebensmittelallergien und –unverträglichkeiten in der Zutatenliste aufgeführt sein, wenn sie wissentlich während der Herstellung des Lebensmittels verwendet wurden:
 
Hitliste der Allergene:

  • Glutenhaltiges Getreide, d.h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon, sowie daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Krebstiere und Krebstiererzeugnisse
  • Weichtiere (z.B. Schnecken) und Weichtiererzeugnisse
  • Eier und Eierzeugnisse
  • Fisch und Fischerzeugnisse
  • Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse
  • Soja und Sojaerzeugnisse
  • Lupine und Lupinenerzeugnisse
  • Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose)
  • Schalenfrüchte, d.h. Cashewnuss, Haselnuss, Macadamianuss, Mandel, Paranuss, Pecannuss, Pistazie, Quennslandnuss, Walnuss, sowie daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Sellerie und Sellerieerzeugnisse
  • Senf- und Senferzeugnisse
  • Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse
  • Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg/kg oder Liter)

Die neue Gesetzgebung ist für die Betroffenen eine Erleichterung beim täglichen Einkauf. So wird Sellerie als Zutat in einer Suppe wie folgt gekennzeichnet „Gewürze (enthalten Sellerie)“. Gluten in einer Soße steht im Zutatenverzeichnis z.B. als Aroma (enthält Weizen).

Keine 100prozentige Sicherheit!

  • Es lässt sich nicht gänzlich vermeiden, dass während des Transports, der Herstellung oder Lagerung Spuren von allergenen Stoffen unbeabsichtigt in das Produkt gelangen. Diese Kontaminationen erscheinen dann nicht in der Zutatenliste, sondern in einem freiwilligen Warnhinweis wie z.B. auf einer Schokolade „kann Spuren von Erdnussprotein enthalten“.
  • Lebensmittelallergene, die nicht zu den 14 Hauptallergenen gehören, wie z.B. Kiwi, Koriander, Chili oder Tomate, müssen nicht in der Zutatenliste aufgeführt werden.

Quellen: Körner U, Schareina A: Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten in Diagnostik, Therapie und Beratung. Haug-Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart, 2010.
GV-Manager Heft 4, April 2011

Sie sind Lebensmittelallergiker oder leiden unter einer Zöliakie/Sprue, Laktoseintoleranz oder Sulfitüberempfindlichkeit und brauchen weitere Informationen, um ihr unverträgliches „Allergen“ zu meiden?

Dann helfe ich Ihnen gerne weiter. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf!