Allergien gegen Erdnuss und Baumnüsse

Die Erdnuss gehört zu den häufigsten Auslösern schwerer allergischer Reaktionen und kann schon in kleinsten Mengen zu lebensbedrohlichen Beschwerden führen.

Die Erdnusspflanze gehört botanisch gesehen zu den Hülsenfrüchten. Dadurch kann es zu Kreuzreaktionen mit Soja, Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl kommen. Pollenallergiker (Heuschnupfenpatienten) können ebenfalls eine Kreuzallergie auf Erdnüsse entwickeln. Allerdings sind diese Kreuzreaktionen selten. Die Diagnose einer Erdnussallergie und möglicher Kreuzallergien sollte deshalb von einem allergologisch spezialisierten Arzt gestellt werden.

Im Gegensatz zu Grundnahrungsmitteln wie Kuhmilch und Fisch führt der Verzicht auf Erdnüsse nicht zu einem Nährstoffmangel. Die Schwierigkeit, Erdnüsse zu meiden, liegt vielmehr im weit verbreiteten Vorkommen dieser „Nüsse“. Hierzulande ist besondere Vorsicht bei vorfrittierten Lebensmitteln (z.B. Pommes frites), Keksen und Knabberartikeln geboten, da diese Erdnussbestandteile enthalten können. Im Zweifel sind derartige Lebensmittel besser zu meiden.

Wenn Sie oder Ihr Kind auf Erdnüsse verzichten müssen, sollten Sie sich sorgfältig über das Vorkommen von Erdnüssen in Lebensmitteln und nach verträglichen Alternativen erkundigen. Hierbei wie auch bei der Erstellung eines erdnussfreien Ernährungsplans kann Ihnen eine qualifizierte Ernährungstherapie weiterhelfen, für die ich Ihnen gerne zur Verfügung stehe.

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©  Ute Körner, Dipl.oec.troph