Unverträglichkeit von Zusatzstoffen

Lebensmittelzusatzstoffe wie Farb- und Konservierungsstoffe sind typische Auslöser einer Pseudoallergie. Die Symptome ähneln denen einer Lebensmittelallergie, es lassen sich jedoch keine IgE-Antikörper nachweisen, d.h. allergologische Blut- und Hauttests fallen negativ aus. Im Gegensatz zu einer Lebensmittelallergie treten die Symptome außerdem stark mengenabhängig und häufig erst 6 bis 8 Stunden nach Allergenkontakt auf. Geringe Mengen der Pseudoallergene werden oft vertragen.

Pseudoallergene sind jedoch nicht nur Lebensmittelzusatzstoffe, sondern häufiger natürlich vorkommende Lebensmittelinhaltsstoffe wie biogene Amine (z.B. Histamin), Benzoesäureverbindungen und Salicylate sowie natürliche Aromastoffe, die in bestimmten Obst- und Gemüsesorten sowie Kräutern und Gewürzen vorkommen.

Die Diagnose einer Pseudoallergie erfolgt - nach ärztlicher Untersuchung und Ausschluss anderer Erkrankungen - vor allem durch eine gründliche Anamnese mit Ernährungs- und Symptomprotokoll sowie (bei entsprechendem Verdacht) durch eine pseudoallergenarme Kost unter Anleitung einer allergologisch spezialisierten Ernährungsfachkraft. Verschwinden die Beschwerden unter dieser Diät erfolgt eine Provokation und/oder ein Kostaufbau unter ärztlicher Aufsicht in Zusammenarbeit mit der Ernährungsfachkraft.

Wenn bei Ihnen der Verdacht besteht, dass Sie unter einer Pseudoallergie leiden, sollten Sie sich sorgfältig über das Vorkommen von Zusatzstoffen und anderen Pseudoallergenen sowie nach verträglichen Alternativen erkundigen. Hierbei wie auch bei der Gestaltung einer pseudoallergenarmen Diät kann Ihnen eine qualifizierte Ernährungstherapie weiterhelfen, für die ich Ihnen gerne zur Verfügung stehe.

Bei Interesse an einer Ernährungsberatung klicken Sie bitte hier.

©  Ute Körner, Dipl.oec.troph